Was für Phantasien und Gefühle löst dieser Tag in mir aus?
Musik, Tanz, Bewegung und Freude in einem.
Spielen und neue Erfahrungen, neue Augen und neue Träume.
Aus der Vergangenheit hinausaustreten, durch das Tor des Paradieses ins Licht der Erkenntnis. Dann da stehen, den Koffer mit der Erinnerung in der Hand.
Exodus.
Kunst mag eine rituelle Handlung sein, die aus der Regression führen soll und doch die Sehnsucht weiter bestehen lässt.
Ich fliege, und ich gebe mich dem Rhythmus der Winde hin, dem Singen der Sterne.
Für einen Augenblick der Ewigkeit bin ich frei im Kosmos, um wieder von meinem Dämon gefangen in den Bannkreis eines neuen Zyklus gehen zu müssen.
Dort sitze ich dann, 90 kg schwer, 180 cm groß, ein schwerfälliger Hexenmeister, auf dem Korbstuhl meines lang verstorbenen Vaters. Ich kann hier sitzen, grinsen, und doch kann ich fliegen!
"Herr, gib uns nicht, was wir uns wünschen. Herr, gib uns, was wir brauchen."
Ich weiß genau, daß es eine gläserne Drehtür ist: zwischen Tod und Leben, zwischen Vergangenheit und Erinnerung, und mein Platz ist auf dieser Seite.
Hier und jetzt und zwischen den Welten.