ich der ich mein
bruder bin,
ich wachse zwischen
halmen, im gras, mein
gesicht die maske
eines gottes,
der mich nicht
sieht, ich bin
sein bruder im regen,
die erde, die seele
fließen dahin,
der grund löst sich auf
ich bin mein bruder,
ich sitze in den wurzeln,
ich kaue katzenminze
und brennesselblätter,
bitteren löwenzahn,
ich singe stimmlos,
wasche meine farben
mit regentropfen.
der grund, der grund
ruft mich, ich falle,
ich falle schwer und
ich falle schwerelos
tief in die erde,
zu tief um zu wachsen,
zu schwer und zu müde,
ich bleibe am grund
wo ich niemanden
brauche, mich zu halten,
dort wo ich
mein bruder bin.
google analytics
Showing posts with label Gedicht. Show all posts
Showing posts with label Gedicht. Show all posts
Monday, April 24, 2017
ich bin mein bruder
Tuesday, September 15, 2015
Ton der Weite: ein altes Gedicht
Ton der Weite
Wie klingt die Ferne?
Hier pfeift der Wind.
Es rauscht, die Möwe schreit,
das Wasser schäumt,
Regenbögen in der Gischt
Was ist das für ein Ton,
dort wo der Himmel flirrt
und silbern ins Meer taucht,
alles flüssig, alles strömt
Alles ist Licht
so weit von hier
und doch genau hier.
Jetzt pfeift der Wind,
die Möwe schreit.
Thursday, December 23, 2010
Aus dem Land der schlafenden Löwen
Aus dem Land der schlafenden Löwen
Der schlafende Löwe ist nicht hungrig
Er ruht und wacht im Schlaf
Die Fliegen, die bemerkt er nicht,
doch deine Schritte schon
In meinem Herz schlafen Löwen
unter einer Decke aus Kummer
Wenn sie sich regen,
werden meine Träume wild
Wenn ihre Augen leuchten,
wird meine Stirn so dunkel,
und die Himmel scheinen nah und hell
Mein Herz schlägt in der Steppe
Ich bin noch immer hier
und du bist dort
Wir sind in einem wüsten Land
im Krieg mit Regeln und mit Worten
Schnee liegt vor unsren Türen
Der Löwe macht die Augen zu,
und ich verstecke meinen Traum
so lange bis es wieder taut
C.T.Feder, 2010,December, 23rd
Der schlafende Löwe ist nicht hungrig
Er ruht und wacht im Schlaf
Die Fliegen, die bemerkt er nicht,
doch deine Schritte schon
In meinem Herz schlafen Löwen
unter einer Decke aus Kummer
Wenn sie sich regen,
werden meine Träume wild
Wenn ihre Augen leuchten,
wird meine Stirn so dunkel,
und die Himmel scheinen nah und hell
Mein Herz schlägt in der Steppe
Ich bin noch immer hier
und du bist dort
Wir sind in einem wüsten Land
im Krieg mit Regeln und mit Worten
Schnee liegt vor unsren Türen
Der Löwe macht die Augen zu,
und ich verstecke meinen Traum
so lange bis es wieder taut
C.T.Feder, 2010,December, 23rd
Labels:
Conrad Feder,
Dr. Feder,
Gedicht,
Herz,
Löwen,
poetry,
Schlaf,
Unbewusstes
Subscribe to:
Posts (Atom)