"Berühre eine Blume,
und die Sterne erzittern."
Paracelsus
Sufi woman sings
my drunken ways....Rumi's poetry
"I transcend all divisions in the end"......
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Sunday, February 12, 2012
Wednesday, January 26, 2011
Nebelhörner
Auf dem Bodensee fahren die Schiffe und Fähren aneinander vorbei; Nebelhörner hört man durch die Nacht, und auf der anderen Seite sieht man ab und zu ein kleines helles Licht auf dem Säntis.
Das ist eine Erinnerung aus meiner frühen Kindheit, aus Markdorf.
Wenn zwei Menschen sich treffen, im Nebel kennen sie sich nicht, da ist nur ein Gefühl, ein deja-vu-Erlebnis bestenfalls, ein jähes Aufleuchten in einer Falte unter dem linken Auge, ein Zucken im Mundwinkel, vielleicht eine kurze schmerzhafte sehnsüchtige Erinnerung an irgendetwas sehr flüchtiges, sehr vergangenes.
Sie können auseinander gehen , aneinander vorbei gehen, und nächstes Mal in der Nacht, im Nebel, bleibt nur der traurige Ton der Nebelhörner.
Der Ton ist traurig, es ist der Gesang jener, die sich nicht sehen werden, die sich nicht in den Armen wiegen werden, Männer, die nicht unter dem duftenden Haar ihrer Geliebten einschlafen dürfen, Frauen, die nicht im Arm ihres Kriegers sich weiter träumen können, Kinder, die allein spielen werden für den Rest ihres Lebens.
Es sind die Lieder der Sehnsüchte, der Verlorenen und Verirrten;aber es ist auch das Lied derer, die ihren Liegeplatz suchen, die ein zuhause haben, es aber alleine nicht finden können.
Das ist eine Erinnerung aus meiner frühen Kindheit, aus Markdorf.
Wenn zwei Menschen sich treffen, im Nebel kennen sie sich nicht, da ist nur ein Gefühl, ein deja-vu-Erlebnis bestenfalls, ein jähes Aufleuchten in einer Falte unter dem linken Auge, ein Zucken im Mundwinkel, vielleicht eine kurze schmerzhafte sehnsüchtige Erinnerung an irgendetwas sehr flüchtiges, sehr vergangenes.
Sie können auseinander gehen , aneinander vorbei gehen, und nächstes Mal in der Nacht, im Nebel, bleibt nur der traurige Ton der Nebelhörner.
Der Ton ist traurig, es ist der Gesang jener, die sich nicht sehen werden, die sich nicht in den Armen wiegen werden, Männer, die nicht unter dem duftenden Haar ihrer Geliebten einschlafen dürfen, Frauen, die nicht im Arm ihres Kriegers sich weiter träumen können, Kinder, die allein spielen werden für den Rest ihres Lebens.
Es sind die Lieder der Sehnsüchte, der Verlorenen und Verirrten;aber es ist auch das Lied derer, die ihren Liegeplatz suchen, die ein zuhause haben, es aber alleine nicht finden können.
Saturday, January 15, 2011
Ein Loch im Boden: ich geh weg
Dieser Boden hat ein Loch,mein Boden bricht durch, hier und da.
Ich gehe vorsichtiger , und ich möchte doch los rennen,
da ich dieses Zaudern hasse.
Überall ist der Abgrund, Gefühle sind trügerisch, zaubern eine Welt aus Hoffnung, Sehnsucht, dem Duft reifender Äpfel und der Farbe der Morgenröte.
Der Schnee schmilzt zu früh, irres Grün leuchtet vor den Wäldern.
Ich vermisse dich, oder vermisse ich einfach die Freude?
Ich vermisse dich, und ohne dich ist die Trostlosigkeit noch tiefer,
die Trauer in der Armut meines Lebens noch stärker,
Migräne nebelt mich ein, Arbeit deckt mich zu:
ohne dich verliere ich mich wieder.
Wer bist du. Wo bist du. Du bist weg. Du bist nicht hier.
Dann will ich nicht hier bleiben.
Mit einem Glas süßem starkem Wein in der Hand
werde ich über diese Lücken springen,
ich werde in der flirrenden Luft tanzen wie eine verdammte fette Libelle,
ich werde mir von oben zusehen, mich an einem Faden über die Dielen locken,
ich werde zu lachen beginnen und "trotzdem!" rufen,
auch wenn keiner sonst es hören wird,
ich werde fünf Leben auf dich warten oder sieben oder keines,
und ich werde verschwinden in der Tiefe des Universums,
ein nichtiger unbedeutender schrecklich wichtiger kleine Funke,
der dir in 1001 Träume folgen könnte,
der dir kleine anhängliche Wirbelwinde aus goldenem Staub an die Fersen
heften wird, bis sie dich kitzeln.
Und dann
wird es doch nicht so sein
und nicht so
und anders.
Jedenfalls nicht so.
Ich geh weg.
Ich gehe vorsichtiger , und ich möchte doch los rennen,
da ich dieses Zaudern hasse.
Überall ist der Abgrund, Gefühle sind trügerisch, zaubern eine Welt aus Hoffnung, Sehnsucht, dem Duft reifender Äpfel und der Farbe der Morgenröte.
Der Schnee schmilzt zu früh, irres Grün leuchtet vor den Wäldern.
Ich vermisse dich, oder vermisse ich einfach die Freude?
Ich vermisse dich, und ohne dich ist die Trostlosigkeit noch tiefer,
die Trauer in der Armut meines Lebens noch stärker,
Migräne nebelt mich ein, Arbeit deckt mich zu:
ohne dich verliere ich mich wieder.
Wer bist du. Wo bist du. Du bist weg. Du bist nicht hier.
Dann will ich nicht hier bleiben.
Mit einem Glas süßem starkem Wein in der Hand
werde ich über diese Lücken springen,
ich werde in der flirrenden Luft tanzen wie eine verdammte fette Libelle,
ich werde mir von oben zusehen, mich an einem Faden über die Dielen locken,
ich werde zu lachen beginnen und "trotzdem!" rufen,
auch wenn keiner sonst es hören wird,
ich werde fünf Leben auf dich warten oder sieben oder keines,
und ich werde verschwinden in der Tiefe des Universums,
ein nichtiger unbedeutender schrecklich wichtiger kleine Funke,
der dir in 1001 Träume folgen könnte,
der dir kleine anhängliche Wirbelwinde aus goldenem Staub an die Fersen
heften wird, bis sie dich kitzeln.
Und dann
wird es doch nicht so sein
und nicht so
und anders.
Jedenfalls nicht so.
Ich geh weg.
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