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Wednesday, December 12, 2007

Hungry at night: eating man blues

To be honest I'd like something very different indeed.

But I am hungry.
I'll take the cheese sandwich then.

Better one step after the other with bad legs
than downstairs with no legs at all.
This is what the caretaker said.


The undertaker topped that one.
Eat as much as you like my dear, he said.


Well then, it makes a fat deal or a big meal
for the big black cat.
And not for nothing,
the coffin tends to get more expensive

for each inch of one's waist.

Nothing makes sense or doesn't it?
Should I eat nothing?
But nothing is alive.


It's night and
I don't want nothing
but....

Can't stop.
The show must go on.
Mind your step,
I'll take a candle
down for you.






Monday, December 10, 2007

Unter den Toren

Unter den Toren

Unter den Toren im Schatten der Stadt
schläft man gut, wenn man sonst keine Schlafstelle hat.
Keiner, der fragt nach woher und wohin
und zu kalt ist die Nacht für Gendarmen.
: Hey Ho, ein Feuerlein brennt,kalt ist die Nacht für Gendarmen. :

Silberne Löffel und Ketten im Sack
legst Du besser beim Schlafen dir unters Genack.
Zeig nichts und sag nichts, die Messer sind stumm
und zu kalt ist die Nacht für Gendarmen.
: Hey Ho, ein Feuerlein brennt,kalt ist die Nacht für Gendarmen. :

Greif nach der Flasche, doch trink nicht zu viel,
deine Würfel sind gut, aber falsch ist das Spiel.
Spuck in die Asche und schau lieber zu,
denn zu kalt ist die Nacht für Gendarmen.
: Hey Ho, ein Feuerlein brennt,kalt ist die Nacht für Gendarmen. :

Rückt dir die freundliche Schwester zu nah,
das ist nur für die Wärme, mal hier und mal da.
Keiner im Dunkeln verliert sein Gesicht
und zu kalt ist die Nacht für Gendarmen.
: Hey Ho, ein Feuerlein brennt,kalt ist die Nacht für Gendarmen. :

Geh mit der Nacht eh der Frühnebel steigt
nur das Feuer glimmt stumm und das Steinpflaster schweigt.
Laß nichts zurück und vergiss, was du sahst,
denn die Sonne bringt bald die Gendarmen.
: Hey Ho, das Feuer ist aus,bald kommen die Gendarmen. :

http://www.spielhansl.de/haupt.html

Autor des Textes: Erich "Olka" Scholz

Sunday, December 9, 2007

Dogs of war.Oder: Was mach ich 2008? Und du?

Hey ho ein Feuerlein brennt und so kalt ist die Nacht für das Lager...

Na ja, ist ja kurz vor Weihnachten, und ich werde fündig bei google.

Ich möchte mich in einen Graben legen. Als Kind lag ich mit meinem Bruder und einer recht leeren Flasche Kroatzbeerenlikör in einem Strassengraben. Wir hatten kein Feuerlein,und es war zum Lagern zu kalt.

Gelegenheitstrinker oder Alkoholkranker? Es gibt zu diesem Thema den Fragenkatalog von Wilhelm Feuerlein aus dem Jahr 1976, ehemals Direktor der Psychiatrischen Poliklinik des Max Planck Instituts für Psychiatrie in München.
Aber mir ist das völlig egal. Wenn man als erwachsener Mann mitten in der Nacht zur Wodkaflasche greifen muss, ist das nicht lächerlich? Und das wegen einer low-dose-Benzo-Abhängigkeit nach kürzester Zeit mit Entzugserscheinungen! Da wollen wir mal sehen, wer oder welche Abhängigkeit gegen wen oder was gewinnt!

Ich bin schliesslich derjenige, der bei jeder Veranstaltung über die Fettschwartenbabies mit Biernuckelpulle lästert. Sieht ja auch eklig regressiv aus, warum nicht gleich in vollen pampers rumlaufen.

Ich rauche seit 7 Jahren nicht mehr: würd aber gerne...

Quo vadis? Laut Häberle und Pfleiderer ist das einfach. Auf die Feststellung, man müsse doch irgendwo hin gehen, ist die prompte Antwort: da war ich schon.

Als Jägermeister ist man ja Stahl, Feuer und Blut gewohnt, aber....
Also mein Freund Feuerlein, lass das Zündeln sein.
Oder willst du mit deinen Kindern neben dem nächsten AKW wohnen?

Hey, ho, ein Feuerlein brennt und so kalt ist die Nacht für die Söldner.

Friday, December 7, 2007

The Good and the Bad:Einmaleins der Suchtmedizin

Frei nach Starsky and Hutch: abwechselnd auf den Sack hauen und lieb sein?
Vielleicht der beste Weg.

Im Qualitätszirkel Suchtmedizin haben wir gestern über die Bedeutung von THC und Alkohol für die Prognose bei suchtkranken Patienten gesprochen.

Ich habe mir erlaubt, fest zu stellen, dass es einige Patienten gibt, die ich nüchtern oder ohne ein Grundlevel an THC nicht werde ertragen können. Ich meine deren THC- und Alk-Pegel! Obwohl..
Aber es gibt ja noch andere Ärzte.
Es ist nie zu spät für die Hoffnung heißt nicht, dass der Arzt hoffen muss.

Bei den Patienten, bei denen das Ziel Drogenfreiheit oder Erhöhung der Lebensqualität durch Minderung von Beigebrauch sein kann, ist regelmässige Kontrolle entlang einer vereinbarten Richtschnur sicher sehr sinnvoll. Unser Verhalten sollte für den Patienten einschätzbar sein.

Mir bleibt als Grundregel der Wille des Patienten auch beim Suchtkranken wichtig. Wenn er weg will von Drogen, geh ich mit ihm. Wenn er nicht will, heisst das nicht, das ich ihn substituieren muss. Es heisst für mich persönlich aber auch nicht, dass ich es grundsätzlich nie tun werde.

Ich bin Arzt, nicht Missionar. Ich werde meine Vorstellungen von einem ausreichend befriedigenden Leben niemanden aufzwingen. Ich will nicht, dass alle gesund leben, regelmässig arbeiten und drei Kinder aufziehen. Ich weiß überhaupt nicht, was gesund leben heissen soll.

Aber wenn jemand Kinder aufzieht und/oder diese gefährdet, so werde ich meine Schweigepflicht brechen. Von mir aus darf sich ein jeder selbst gefährden, so weit, dass er weder andere gefährdet, verletzt und so lange, dass er den anderen nur in einem "tolerablen" Maß zur Last fällt. Tolerabel und Maß: dabei kann sich meine Richtschnur jederzeit ändern.
So lange ich jemand mit durch füttern kann, werde ich nicht zu sehr aufmotzen. Wenn er selber arbeiten kann und ich nichts mehr zum Essen habe, dann würde ich ihn aus dem Haus prügeln! Ich sehe wirklich nicht ein, dass es da einen Unterschied zwischen krank und gesund geben soll.

Ich brauche meine Kinder nicht zu "entschuldigen" für ihr Fernbleiben in der Schule.
Warum soll es Entschuldigungen für immer am Freitag abend heulende Alkoholkranke, verarmte Kokser und verschlafene Kiffer geben? Viele arbeiten im Dauertran - what's the problem? Ich entschuldige nichts.

Verschlafen bei Kiffern heisst jetzt Amotivations-Syndrom oder so ähnlich. Könnt ich glatt auch kriegen.