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Tuesday, September 28, 2010

Was soll ich tun wenn ich tot bin?

Heute gings mir nachts beschissen,so gegen Morgen dachte ich:mein Herz? Und dann: was soll ich machen,wenn ich jetzt tot bin?
Es dauerte nicht lange,dass mir die lächerliche Irrelevanz dieser Frage aufging.
Das war dann wie eine Erleuchtung, aber eher wie ein Aufleuchten in den leeren Raum
in Vorahnung eines atomaren Schlages als das Durchleuchten im Zen...
What should I plan to do once I'm dead?
Wir leben jetzt!
I am living now!
I shall not live once I'm dead.

Wednesday, September 8, 2010

Münsingen-Castell'arquato-Levanto-Brissago-San Bernardino-Münsingen



Lavertezzo Staumauer



Lavertezzo Brücke



Terrasse von Hotel Primavera, Brissago



Hotel Primavera



Unterwegs zwischen Castell'arquato und Levanto




Castell'arquatao



Cstell'arquato



Castell'arquato



Castell'arquato

Blöde Tour eigentlich, etwa 1800 km, auf eine Person gerechnet Sprit, Autobahngebühren,Übernachtungen: viel zu teuer. Da hab ich mich verschätzt.

Erste Enbttäuschung: in Castell'arquato gibt es kein Hotel mehr zur Zeit. Eines , das Leon d'Oro, wird in einigen Tagen vielleicht wieder aufmachen, das wunderschöne restaurierte Nonnenkloster (ostello conservatorio villaggi) ist geschlossen. Castell'arquato gilt als eines der 10 schönsten mittelalterlichen Dörfer Italiens.Jammerschade!
Aber bei einem Versicherungsbüro in der Altstadt hat mich eine sehr nette und intelligente junge Frau angesprochen.Allerdings dachte sie,ich sei Engländer. Sie half mir mit mehreren Telefonaten , ein Zimmer in der Umgebung zu finden.

Schade war nur, dass keine Zeit mehr blieb, um in der Trattoria Capoponte zu essen, einem urigen typisch italienischem Restaurant, wo ich vor vielen Jahren schon einmal gewesen war.

In Lugagnano im Hotel Tiberia, einem kleinen Familienbetrieb, konnte ich bleiben. Das Abendessen dort war sehr gut!Ich konnte bei offenem Fenster in einem Laken schlafen. Zuhause waren es 6 Grad nachts gewesen.

In Levanto nach einem schönen Ausflug durch die Landschaft war es herrlich warm, ein wenig immer kurz vor dem Regen.Die Zimmersuche gestaltete sich extrem schwierig, schweisstreibend. Allein immer mindestens 70 Euro, mindestens 2 Nächte, Preise ohne Frühstück.Ich hätte dann in einem der 2 überhaupt noch erhältlichen Zimmer ja eine Nacht statt 2 bleiben können.
Aber nachdem ich auch noch ins Gesicht angelogen wurde, hab ich den bekannten "Rappler" gespürt. Noch ein Versuch unterwegs in Sestri di Levante,Angebot Doppelzimmer, 70 Euro,immerhin mit Frühstück und an der Strandpromenade, aber Doppelzimmerpreis,man habe keine Einzelzimmer,kaltlächelnd.

Also blieb ich einigermassen unbesänftigt, fuhr weiter, hin und wieder im Regen, nachts dann auch teils gefährlichem Nebel dazu. Kurz nach Como tankte ich, zog mein Tourenfahrerhotelbüchle mit einem einsam-feisten Grinsen aus dem Tankrucksack,ja, da war was, Hotel Primavera in Brissago.Ein handy kann doch was wert sein, es war dunkel,es regnete, und vor 21.30 konnte ich da nie ankommen.

Der Chef fährt auch Motorrad, aber zur Zeit ist er vor allem Jäger. Sehr herzlich wurde ich begrüsst, und erhielt noch extra eine Riesenportion Spaghetti vom Chef persönlich zubereitet, serviert um 22.30! Mit noch fetterem Wanst stieg ich zufrieden in das schöne Bett.Das Frühstück war super, und von der Terrasse sieht man weit über den See.

Nach der Abfahrt feierte der Regen Orgien. Zeitweise konnte ich kaum was sehen. Ich wollte unbedingt ins Verzascatal zu der irren Brücke von Lavertezzo und zum James Bond Staudamm (Golden Eye).

Aber dann nichts wie weg. Über den San Bernardino, und es regnete bis nach Münsingen, nur kurz nach dem Pfändertunnel war es vielleicht 40 km trocken gewesen.
Nachdem ich erst kürzlich meine Rucca Kleidung mit Imprägniermittel vorschriftsmässig gewaschen hatte,dachte ich, die sei dicht wie immer zuvor. Das erste Mal war ich nass mit Rucca! Und meine uralten Goretex-Stiefel waren auch voll Wasser.

Sagen wir es so: wenn ich das gesund überlebe, dann kann ich auch nächste Woche wieder arbeiten.

Am Samstag hab ich sowieso noch eine Fortbildung zur Einstimmung (Tabakentwöhnung, etwas was ich selbst hinter mir habe...).