i invoke
you
and you ,
spirit of my forest,
your green and golden
tenderness, the crystal
dew in your foliage,
your fragile growth
and the strength of your trees.
i invoke the hungry wolves
gnawing at my heart
to drink sunlight,
to transmute into warm
and caring shepherds,
to synchronize their pulse
with the rhythms of my blood
i invoke
you
to wake to my morning
and into my night
i invoke
your dreams , your hair,
your eyes , your breath
to be near
at the time
of our suffering
and at the time
of my death
i invoke
the ocean, the rivers,
the waves and the wind
and the flight of birds
across these strange skies,
through fear and pride
and longing:
i invoke the song
i invoke the dance,
all the joy
and ease of laughs:
i invoke the child
i invoke you,
sleep,
to solve riddles
and to bring peace.
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Sunday, May 3, 2015
invocation
Tuesday, April 28, 2015
first waking at night: i talked too much
at the end of the day
and at my first
waking at night:
i talked too much
and i have not done
enough.
I talked too much
out of a restless mind:
better to sleep,
to let syllables grow
in the world of dream
and deep in my heart
I talked too much
and the words
went up in a cloud
I talked too much
and in the smoke
of language
meaning was lost
I talked too much
in an armour of arrows
and i stumbled
across my longing
where i should breathe
and walk slowly
i spilled my pain
and in the place of kisses
there is an empty space:
i talked too much.
and at my first
waking at night:
i talked too much
and i have not done
enough.
I talked too much
out of a restless mind:
better to sleep,
to let syllables grow
in the world of dream
and deep in my heart
I talked too much
and the words
went up in a cloud
I talked too much
and in the smoke
of language
meaning was lost
I talked too much
in an armour of arrows
and i stumbled
across my longing
where i should breathe
and walk slowly
i spilled my pain
and in the place of kisses
there is an empty space:
i talked too much.
Sunday, April 1, 2012
Rede zur Vernissage, Ausstellung "Zwischenwelten"
2006 Ausstellung in Münsingen Kulturkneipe Heutal, 2012 in Hamburg Farbwerke-M6 Konterkaro.
Zum großen Teil verschiedene Bilder, derselbe Maler, derselbe Hintergrund.
Ich wurde mehrfach gebeten, meine Ansprache zusammenzufassen.
Ich ziehe eigentlich die spontane Rede vor mit Assoziationen in freier Form, angelehnt an Stichworte.
Mein Sohn meinte als kleiner Junge auf die Frage, ob er beim Aufwasch helfen „wolle“:
"Papa, ich habe keine Zeit. Ich bin ein Kind, ich muss spielen."
Malen zwischendrin, dazwischen in Zeit und Raum, oft nachts, zwischen dem
sinnlosen Gejammer meiner Patienten und dem Schlaf.
Leben, arbeiten, immer zwischen drin, zwischen den Stühlen,
zwischen Patient und Krankenkasse, zwischen Leiden und Freude,
zwischen Menschen, zwischen Dingen ,
zwischen Welten, zwischen Vorstellungen,
zwischen Verlangen und Erfüllung,
zwischen Traum und Können.
Einmal am Tag will ich mir die Welt so vorstellen wie ich will,
Wenn, dann will ich das JETZT.
Und ich fühle mich dabei als Alchemist, der versucht aus einem
erschöpfenden Tag noch ein wenig Gold zu machen.
In der HUNA Überlieferung ist die Welt so wie du sie dir vorstellst,
dieser Vorstellung folgt die Kraft deines Lebens
und du hast die Macht immer JETZT.
Jetzt ist JETZT.
In Babylon sei die gemeinsame Sprache der Menschen verloren gegangen.
Schamanen in Nordamerika meinen: die Teile reden nicht mehr miteinander.
Aus Zusammenbruch und Entwurzelung muss jedem ein neuer Traum kommen.
Hexen (hagazussa = Zaunreiterin , ahd.), Schamanen, Heiler ,
alle haben gemeinsam, dass sie einen Fuss hier und einen Fuss dort haben,
im Diesseits, im Jenseits, auf der einen Seite die Alltagswelt, dort die Anderwelt,
zwischendrin stehen. sie, vermitteln, sie zaubern.
Ich möchte klar machen, dass wir alle uns in einem Zwischenzustand befinden,
wie im tibetischen Totenbuch befinden wir uns fortwährend in Bardos,
in Zuständen des Überganges, vielleicht schon vor der Geburt, nach dem Tod,
sicher aber jetzt, da wir sterben während wir leben und leben während wir sterben.
Jetzt.
Wir alle sind unsere eigenen Hexen, Schamanen, Heiler, wir verzaubern uns selbst, fortwährend,
und wir haben die Macht dazu.
Wenn ich mich verliebt habe, dann habe immer ich mich selbst verzaubert,
ich, der ich mir Engel, Erlösung und Gnade wünsche.
Meine Vorstellungen sind mein Zauberstab. Meine Verwirrung ist mein Weg.
Meine Sehnsucht ist mein Mut. Ich muss mich selbst erlösen.
Ihr müsst euch selbst erlösen.
Wenn ihr meine Bilder ansehen wollt oder unsere Welt, schaut mit 6 Augen:
2 im Gesicht, 1 im Kopf, 1 im Herz und 2 im Bauch.
Nichts geht ohne Streit, nichts geht ohne Traum, und alles geht nur jetzt.
Also geht, ihr müsst nicht jeden Tag malen, tanzen, singen, ihr dürft auch schlafen,
im Wald spazieren, schwimmen und rennen.
Ihr seid eure eigenen Hexen, Zauberer,Schamanen,
verzaubert euch,
vielleicht helft ihr auch anderen dabei...
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Tuesday, March 6, 2012
Sunday, February 26, 2012
Katalog Zwischenwelten Bilder-Texte-Vernissage
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FÜR
VERNISSAGE
IN
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10. März 2012
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Sunday, August 14, 2011
Monday, January 18, 2010
Sunday, March 23, 2008
Knut
Ja. Ist süß.
Wiedervereinigungsgehilfe ohne Absicht?
I am a Berliner? Und das ist gut so.
Sagen ja alle.
Ich darf nur fernsehn, nix sagen....
aber ist süß. noch.
Ist auch zwischen Welten. Weiß er's?
http://blog.rbb-online.de/roller/knut/entry/pasha_und_masha#comment-1204397012000
http://dickesfell.schnatterliese.de/artikel/125
Wiedervereinigungsgehilfe ohne Absicht?
I am a Berliner? Und das ist gut so.
Sagen ja alle.
Ich darf nur fernsehn, nix sagen....
aber ist süß. noch.
Ist auch zwischen Welten. Weiß er's?
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Wednesday, November 21, 2007
Saturday, August 11, 2007
Thursday, July 26, 2007
Saturday, March 17, 2007
HEXE UND MITTLER
Die althochdeutsche "hagazussa" = "die Zaunreiterin", ist
eher symbolisch gemeint.
Der "Hag" umgrenzte früher (heute z.T. auch noch
als "Hecke") den persönlichen Grundbesitz,
trennte also die vertraute Innen- gegen die
beängstigende und von jeder Menge wilden
Untieren besiedelte Außenwelt ab.
"Auf dem Zaun reiten" meint nichts anderes,
als einen Menschen, der seine Füße in zwei
verschiedenen Welten hat, einen in der
wohlbekannten Realität und einen in der
für das gemeine Volk unheimlichen „Anderswelt".
Wenn ich male, so stellte ich mir oft vor:
ZWISCHEN - WELTEN
„zwischadrenna“
in Zeit
Raum
Vorstellung
zwischen Menschen
in der Praxis
im Leben
Heute benannte Prof. Dr. Lorenz aus Pfullingen den
Arzt im Palliativmedizin-Kurs als "Mittler zu sich
selbst und zur Umgebung". Dies bezog sich heute vor
allem auf den Sterbeprozess, aber für mich betrifft
dies in einem spirituellen Sinn alles ärztliche Handeln.
Ein anderes Gebiet, über das wir viel sprachen, betrifft
die Bedeutung unserer Grenzen zur Aussenwelt,
oben und unten,vorn und hinten.
Eine geheime Frage musste ich mit nach Hause nehmen:
stopft nun Kakao oder nicht?
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